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Evangelium für dich und mich

Evangelium heißt Frohe Botschaft. Diese Botschaft ist manchmal schwer verständlich und oft bleiben mehr Fragen als verstanden wird. Und doch ist die Bibel Grundlage unseres Glaubens und fordert uns heraus die Texte zu ‚bearbeiten‘, uns darauf einzulassen und die Bedeutung für uns heute zu entdecken.

Ein Team des Pfarrgemeinderates tut das in der Fastenzeit. Sie setzen sich mit den Sonntagsevangelien der Fastenzeit auseinander und teilen ihre Fragen, Antworten, Erkenntnisse mit dir.
Lass dich inspirieren, so wie Herbert, Arnold, Christiane, Gerda, Sabine, Pfr. Peter und Renate.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zu tun, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. Wenn du Almosen gibst, posaune es nicht vor dir her, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden! Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine Rechte tut, damit dein Almosen im Verborgenen bleibt und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.  Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler! Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler! Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber, wenn du fastest, salbe dein Haar, und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Mt 6,1-6.16-18

Welcher Satz des Evangeliums spricht dich an?

Unsere Gedanken
Was bedeutet sie haben ihren Lohn bereits erhalten?
Menschen die darauf achten, dass jeder sieht was sie tun, sie erhalten ihren Lohn gleich durch Anerkennung, Lob, Dank, ….
Jesus verweist auf einen anderen Lohn, der Vater wird es dir vergelten. Das was du getan hast, das gilt, es ist nicht vergebens, auch wenn es dir so vorkommt. Nichts was du tust ist vergebens. Vergelt’s Gott, sagen heute nicht mehr viele, aber es kann bedeuten: Ich sehe was du mir getan hast, ich kann es dir nicht vergelten, aber Gott weiß es und das Gute gilt für immer.
Glaube wirkt aus dem Verborgenen. Mein Tun, mein Handeln, meine Gebete sind bei Gott geborgen.

Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen tun!
Für mich bedeutet dieser Satz: Ich tue anderen etwas Gutes, weil es mich selbst freut, ich erwarte dafür kein Lob oder Dank, denn ich bin überzeugt: Alles was ich jemand anderem tue, kommt irgendwann zurück.

Für mich persönlich ist das Abendgebet/Nachtgebet wichtig: Für den Tag danken, an das Positive des Tages denken, für die beten, die mein Gebet brauchen. Beten hilft und unterstützt. Es tut gut zu wissen, dass Menschen für mich beten.

Fasten und das Haar salben? Früher wurden die Haare und die Haut mit Öl gereinigt. Könige wurden gesalbt. Salben war ein Zeichen dafür das ‚Böse‘ abzuweisen. Bei der Taufe werden wir gesalbt, wir sollen uns öffnen für Gottes Botschaft.

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