4. Fastensonntag

4. Fastensonntag

Heute nimmt uns der Evangelist Johannes mit in sein Nachdenken zum Thema ‚richten und retten‘. Wer richtet und wer rettet?

Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat. Denn darin besteht das Gericht: Das Licht kam in die Welt, doch die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.
Joh 3,14-21

Unsere Gedanken

Gott liebt und rettet
Gott liebt die Welt, die Menschen so sehr, dass er seinen einzigen Sohn gesandt hat nicht um zu richten sondern um zu retten. Gott als ‚Richter‘ ist menschliches Denken – Gott will die Welt retten. Gott bietet Rettung an, der Mensch kann entscheiden.  

Gottes Angebot ist Liebe, Rettung, Licht und es bedarf nur des Glaubens. Denn der, der glaubt und sich für das Licht entscheidet, hat seine Taten schon in Gott vollbracht und die Wahrheit wird sichtbar.

Glaube
Ich selbst kann mich für oder gegen den Glauben entscheiden. Ich richte mich selbst, mit meinem Tun, mit meinen Entscheidungen, die ich treffe.

Es ist vollbracht
Das Ziel ist erreicht, wenn der Mensch sich im Licht Gottes zeigt, dann ist das Himmelreich nahe. Jesus verwendet die gleichen Worte vor seinem Tod.
Er hat sich nicht versteckt, er ist seinen Weg im Licht gegangen, damit die Menschen die Wahrheit sehen.

Glaubst du an die rettende Liebe Gottes?

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