Bittgottesdienst – „Im Staunen danken – im Vertrauen bitten“

Du betrachtest gerade Bittgottesdienst – „Im Staunen danken – im Vertrauen bitten“
Wie oft beginnen unsere Gebete erst, wenn es brennt? Wenn die Sorgen drücken und wir keinen Ausweg mehr sehen?
Unser Bittgottesdienst hat uns eingeladen, den Spieß umzudrehen. Er beginnt nicht beim Mangel, sondern beim Staunen. Wer staunt, hält inne. Er sieht die Schöpfung, das Leben, die kleinen Wunder des Alltags und begreift: Nichts davon ist selbstverständlich. Alles ist Geschenk. Aus diesem Staunen erwächst ein tiefes, ehrliches Danke. Dieses Danke verändert unseren Blick. Es macht unser Herz weit und vertreibt die Enge der Angst.

Hier Gedanken aus unserem Bittgottesdienst:

Manchmal gehen wir durch unsere Tage,
sehen vieles – und nehmen doch so wenig wahr.
Die kleinen Wunder am Wegesrand,
das Wachsen und Reifen,
das leise Wirken der Schöpfung – 
oft bleiben sie unbeachtet.

Und doch ist alles Geschenk.
Wenn wir stehen bleiben,
wenn wir still werden,
dann beginnt das Staunen.
Und aus dem Staunen wächst der Dank.

Nicht alles liegt in unseren Händen.
Manches bleibt ungewiss,
manches fordert uns heraus.
Doch wir dürfen vertrauen:
dass wir getragen sind,
dass unser Tun nicht vergeblich ist,

dass Gott mitgeht – 
im Großen und im Kleinen.

So gehen wir weiter in unseren Alltag,
mit wachem Blick,
mit dankbarem Herzen
und im Vertrauen darauf,
dass Gott die Saat unseres Lebens wachsen lässt.