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Die Seitenaltäre

Die Seitenaltäre

Kunsttischler Johann Georg Stadelmann von Ellhofen schuf 1862 die Altäre der beiden Kirchenpatrone  in den Formen der Renaissance. Sie wurden aus der flachbogigen Ostwand herausgenommen und vor den Doppellisenen im rückwärtigen Kirchenschiff aufgestellt. Die Bilder des Hl. Laurentius und der Hl. Katharina malte 1832 Ludwig Caspar Weiß von Rettenberg.

LaurentiusalterKatharinenalter

 

 

Der Hl. Laurentius

Er war römischer Diakon zur Zeit des Papstes Sixtus II. und war für die Verwaltung des örtlichen Kirchenvermögens zuständig. Kaiser Valerian ließ Papst Sixtus enthaupten. Laurentius wurde aufgefordert, das Eigentum der Kirche herauszugeben. Daraufhin verteilte Laurentius das Vermögen an die Mitglieder der Gemeinde, versammelte die Armen und Kranken und präsentierte sie als den wahren Reichtum der Kirche dem Kaiser. Dieser ließ Laurentius foltern und auf einem eisernen Gitterrost qualvoll am 10. August 258 hinrichten. Das Patrozinium wird an seinem Todestag gefeiert. Er ist Schutzpatron der Bibliothekare, Archivare sowie vieler, die mit Feuer zu tun haben wie Bierbrauer, Wäscherinnen und Köche.

Deckenfresko: Die Geburt Christi

Die Hl. Katharina von Alexandrien

Der Überlieferung nach lebte sie im 3. oder 4. Jahrhundert und erlitt unter Kaiser Maximian oder seinem Sohn Maxentius den Märtyrertod. Sie wurde auf ein Rad gespannt, doch dieses zerbrach. Dann wurde sie mit dem Schwert hingerichtet. Ihr Patrozinium wird am 25. November gefeiert, in Sulzberg ein Festtag mit Markt.

Die heilige Katharina zählt zu den heiligen 14 Nothelfern und man ruft sie an bei Leiden der Zunge und bei Sprachschwierigkeiten. Sie ist Schutzpatronin der Schulen, der philosophischen Fakultäten sowie der Näherinnen und Schneiderinnen.

Im Jahre 1882 wurden der Muttergottes- und der Josefsaltar nach  Plänen von  Architekt Müller errichtet. Ausgeführt hat sie der Bildhauer und Vergolder Anton Rüscher aus Bizau. Kreuz und Rosetten schmücken die Antependien. Aus der Mitte der Predella wächst ein Kleeblattbogen heraus, auf dem sich über einem Podest die Statuen der Unbefleckten Empfängnis aus der Kunstanstalt Mayer in München und des Hl. Josefs, geschnitzt von Franz Schmalzl aus dem Grödnertal, erheben. Um sie herum entfaltet sich die Architektur der baugleichen Altäre, die von einem Kreuz gekrönt werden.

Deckenfresko: Das letzte Abendmahl

Inschriften im Bogen beim Josefsaltar „Gehet zu Josef“, beim Marienaltar „Siehe, deine Mutter“. Am Sockel der Josefsstatue „HL. JOSEF“, am Podest der Marienstatue „Hl: Maria: bitt für uns!“ Apostelleuchter flankieren die Altäre.

Die Ausmalung des Langhauses

Die Ausmalung des Langhauses begann 1857, als Josef Wilhelm aus Bezau den vorderen Walm mit drei Bildern schmückte: in der Mitte mit der Himmelfahrt Christi, links mit dem Missionsauftrag Jesu an die Apostel, rechts mit der Schlüsselübergabe an Petrus. Alle drei Bilder waren 1950 in einem so schlechten Zustand, dass sie nicht gerettet werden konnten. Die vollständige Ausmalung des Langhauses wie auch des Presbyteriums im Jahre 1882 bewerkstelligten die Tiroler Johann und Stephan Kärle aus Hinterhornbach und Emmanuel Walch aus Kaisers.

Kruzifix um 1750 mit der XIII. und XIV. StationDie Deckenbilder beginnen mit der Geburt Christi, seinem Leben in der Familie und mit dem zwölfjährigen Jesus im Tempel inmitten der Schriftgelehrten. Die Propheten Micheas und Zacharias verkündeten im Alten Testament die Herabkunft des Herrschers und Königs über Israel. Die mittlere Bildreihe zeigt das letzte Abendmahl, Jesus am Ölberg und Jesus am Kreuz. Der Psalmist David besang das Manna, das Brot vom Himmel und König Salomon pries die Speise der Engel. Im Mittelpunkt der dritten Bildreihe steht die Auferstehung. Die flankierenden Gemälde weisen auf biblische Vorbilder der Auferstehung hin: Der Fisch warf den Propheten Jonas lebend an das Land. Samson erwürgt den Löwen als Symbol des Todes und hebt die Stadttore von Gaza aus ihren Angeln. Der Prophet Isaias weissagte die Auferstehung der Toten und der Prophet Daniel lobte Gott, weil er ihn unversehrt aus der Löwengrube rettete.  Die Prophetenmedaillons stellen den Bezug zum Alten Testament her. Das Himmelfahrtsbild am vorderen Walm malte 1950 Hans Strobl aus Bezau. Auf der Orgelempore erinnern die vom Sulzberger Hans Zink gemalten Bilder des heiligen Joachim und der Mutter Anna an die Eltern der Muttergottes.

Bis zum Jahre 1950 waren die Flächen zwischen den Gemälden und die Wände farbenfroh dekoriert. Umschriften in lateinischer Sprache verwiesen auf den Bildinhalt. Diese wie auch die Dekorationen wurden bei der Kirchenrenovierung 1950 entfernt. Stuckrahmen fassen jetzt die  Bilder ein und erhöhen so ihre Wirkung.

An den Seitenwänden hängen die im Jahre 1859 erworbenen 14 Kreuzwegstationen, die der Bezauer Josef Wilhelm nach Vorlagen von Paul Deschwanden gemalt hat.

Die Stationen X, XI und XII

 

Deckenfresko: Auferstehung Christ

 

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Weinberg

 Mein Freund,
dir geschieht kein Unrecht.
Hast du nicht einen Denar
mit mir vereinbart?
Nimm dein Geld und geh!
Ich will dem letzten
ebenso viel geben wie dir.
Darf ich mit dem,
was mir gehört, nicht tun,
was ich will?
Oder bist du neidisch,
weil ich zu anderen gütig bin?
So werden die Letzten die Ersten sein,
und die Ersten die Letzten.

Mt 20,13-16

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