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Das Äußere der Kirche

Das Äußere der Kirche

Im Bereich des Dorfes senkt sich der Höhenrücken des Sulzbergs zu einem langgezogenen Sattel ab. Weithin sichtbar überragt die Kirche das Dorf. Pilaster gliedern die klassizistische Westfassade. Die Mittelachse hebt sich durch  ihre Breite, das Hauptportal, die Inschrift „DEUS OMNIBUS MAIOR“ (Gott ist größer als alles) und dem Dreiecksgiebel hervor. Halbmondfenster durchbrechen die Seitenwände, die das gewaltige Dach tragen. Gut 140 Jahre zeigte die Ostseite der Kirche ein anderes Bild als heute. Langhaus und Chor waren klar voneinander getrennt. Bei der Kirchenrenovierung in den Jahren 1972 und 1973 wurde an der Südseite des Chores die neue dreistöckige Sakristei gebaut. Damit verbunden war die Neugestaltung des Kirchendachs. Das Dach des Chores wurde abgetragen. Das alte Walmdach der Kirche wurde umgebaut und über die neue Sakristei und den Chor heruntergezogen. Dadurch ging der Charakter des Chores weitgehend verloren. Bei der Renovierung 1989 – 1992 hat man den Chor wieder zur Geltung gebracht, unterstützt auch durch das freigelegte gotische Fenster. Das Kriegerdenkmal wurde an die Sakristeiwand verlegt.

Der Kirchturm und die Glocken

Der rund 40 Meter hohe Kirchturm prägt das Erscheinungsbild der Sulzberger Kirche mit. Den achteckigen Oberbau mit der Zwiebelhaube ließ Pfarrer Konrad Vögel (1699 – 1714) vorwiegend auf eigene Kosten errichten.

Im Turm hängen heute sechs Glocken. Weil im Mai 1897 die große Glocke - 1564 gegossen - zersprang, wurde beim Glockengießer Graßmayr in Feldkirch ein neues Geläute bestellt, das bereits am 22. August des gleichen Jahres zum ersten Mal ertönte. Das viel gerühmte Geläute mit einer A°-Glocke wurde im 1. Weltkrieg eingeschmolzen. Das gleiche Schicksal widerfuhr im 2. Weltkrieg den 1923 feierlich eingeholten Glocken.

Die älteste im Jahr 1549 von Hans Malin aus Lothringen gegossene Glocke wird als Armenseelenglocke verwendet. Die anderen fünf 1950 von der Firma Grassmayr in Innsbruck gegossenen Glocken sind: Die große Glocke mit 3.747 Kilogramm, die Josefsglocke 1.770 Kilogramm, die Aveglocke 990 Kilogramm, die Katharinenglocke 699 Kilogramm und die Peter und Paul Glocke 399 Kilogramm - Stimmung: B° d' f' g' b' d''.

Würdigung

Alois Negrelli war an mehreren Kirchenbauten in Vorarlberg beteiligt. In der Kirche St. Peter und Paul in Lustenau sind Spuren von Negrelli kaum noch zu erkennen. Bei der Vergrößerung der Kirche in Wolfurt hat Negrelli die Halbmondfenster eingebracht. Das Langhaus der Pfarrkirche Sulzberg dürfte nach der Gesamtrenovierung in den Jahren 1989 - 1992 weitgehend den Vorstellungen Negrellis entsprechen.  Trotz mancher Vorgaben des Hofbaurats ist in der Architekur des Langhauses die Handschrift Negrellis zu erkennen. Die klassizistischen Formen der Westfassade setzen sich im Langhaus fort. Marmorierte Lisenen gliedern das Langhaus, verkröpfen sich mit den Friesen, bilden Kapitelle und gehen in die Gurte am Gewölbe über. So entsteht im Zusammenspiel mit den verschiedenen architektonischen Elementen und nicht zuletzt dank der ansehnlichen Maße – 34 Meter in der Länge, 17 Meter in der Breite und rund 14 Meter in der Höhe - ein harmonischer Raumeindruck.

Welche Ausstrahlung eine Kirche jenseits ihrer kunstgeschichtlichen Bedeutung noch besitzt, lässt uns Pfarrer Herbert Hehle anlässlich der Altarweihe am 26. Jänner 1992 erahnen: „Jedes Gotteshaus hat trotz aller Säkularisierungstendenzen von heute seine ihm eigene Aura, die zu wirken vermag. Den Hastigen und Eilenden lädt sie ein zum Verweilen¸ den Neugierigen und Suchenden kann sie um Staunen bringen; den Gleichgültigen und Lauen möchte sie aus seiner Lethargie reißen und den Frommen und Glaubenden wird sie sicher immer zum Beten führen. Für Pfarrangehörige aber ist die Kirche immer noch mehr! Da ist sie immer neu jener Ort, wo sie – die Harmonie eines funktionierenden Gemeindelebens vorausgesetzt – religiöse Heimat und Geborgenheit beim Feiern göttlich-himmlischer Liturgie finden können.“

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