Unter dem Leitgedanken, den Alltag bewusst zu unterbrechen, machten sich 60 Personen auf eine ganz besondere Wallfahrt nach Langen. Die Vielfalt zeigte sich dabei schon beim Aufbruch, denn die Teilnehmenden nutzten die unterschiedlichsten Wege: Einige pilgerten traditionell zu Fuß, andere schwangen sich aufs Fahrrad, während weitere mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Fahrgemeinschaften anreisten. Sowohl für die Radgruppe als auch für die Pilgergruppe begann der Weg mit einem besonderen Ritual: Jede und jeder durfte einen persönlichen Segenswunsch ziehen – ein kleines Licht-, Mut- oder Friedenswort, das als stärkender Gedanke im Herzen mitwanderte.
Unterwegs tat es abseits der täglichen Hektik gut, den eigenen Rhythmus zu finden, die Natur wahrzunehmen und Raum für Hoffnungen, Dankbarkeit oder auch Sorgen zu lassen. Das Glück dieser Wallfahrt war oft ganz leise, fast wie ein sanfter Wind, der bei einem Lächeln, einem guten Gespräch oder der gemeinsamen Stille spürbar wurde. Bei einer tiefen Impulspause wurde diese Verbundenheit in den Gruppen spürbar: Während die Wandergruppe gemeinsam die dritte Strophe des Liedes “Geh unter der Gnade” anstimmte, hielt die Radgruppe inne und betete ein Gebet des heiligen Franz von Assisi, um die gewonnene Kraft und Gottes Segen gestärkt weiterzutragen.
Der feierliche Höhepunkt der Wallfahrt war die anschließende gemeinsame Messe für alle Teilnehmenden. Nach dem Gottesdienst fand der Tag beim gemütlichen Mittagessen in geselliger Runde einen rundum gelungenen und verbindenden Ausklang.
Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen, die zum Gelingen dieser schönen Wallfahrt beigetragen haben.